Der Stiftschor Innichen stellt sich vor...

 

Der Stiftschor Innichen gestaltet in erster Linie die Höhepunkte des Kirchenjahres. Ein weiterer wichtiger und wertvoller Dienst ist die Begleitung der Abschiedsgottesdienste mit Chormusik. Sinn und Aufagbe des Stiftschores ist aber auch die Förderung und Ausbreitung des Chorgesanges, daher werden Konzerte und Fortbildungen organisiert.

Ca. 40 Leute aus Innichen und Umgebung singen im Stiftschor mit, zu welchem außerdem unser Kinderchor "StiCh" gehört. Eine wöchentliche Probe (donnerstags von September bis Herz Jesu um 20.00h) mit einem möglichst vielfältigen Programm machen den Großteil der Arbeit aus. Gemeinsame Zeit wird auch beim Cäcilienessen, bei Ausflügen, Grillfete, Mondrodeln, Minigolf, u.s.w. verbracht. (Statut)

 


 


Dienst und Verfügbarkeit


Neben seiner Funktion als Kirchenchor singt der Stiftschor bei allen Abschiedsgottesdiensten in Innichen. Diese Aufgabe erfüllt der Chor für alle Betroffenen unaufgefordert und unentgeltlich, und je nach Situation, Tag und Jahreszeit so gut wie möglich.

Wenn jemand in der Familie stirbt, ist es also nicht nötig, Kontakt aufzunehmen; auf Wünsche einzugehen wäre situationsbedingt ohnehin sehr schwierig. Die Liedauswahl liegt in den Händen des Chorleiters, bzw. der Stellvertreter.

Sollten der Stiftschor und Organist aus irgendeinem Grund lieber nicht gewünscht sein, genügt es, dies beim Gespräch mit dem Pfarrer mitzuteilen.

Für eine Spende ist der Verein sehr dankbar.

Bei privaten Anlässen (Hochzeiten, Taufen) stehen Stiftschor oder Organist nur bei Mitgliedern (auf Wunsch) zur Verfügung. Eine Verfügbarkeit gegen Bezahlung gibt es also nicht.

 

 





Geschichtliches



769


um 1300


um 1500


nach 1630


1949


1985


heute

Die Chronik der Kirchenmusik und des Gesanges vom Anfang 769 bis heute.

Hier einige Notizen zur Kirchenmusik in Innichen.

 


Zu unserer Musizierpraxis

Mit folgenden Instrumenten hat der Stiftschor in den vergangenen Jahren zusammen musiziert ...




Violine



Viola



Cello



Kontrabass



Blockflöte



Querflöte



Horn



Klarinette



Saxophon



Oboe



Fagott



Orgel



Cembalo



Klavier



Trompete



Posaune



Tuba



Dudelsack



E-Bass



E-Piano



Glockenspiel



Pauken



Musikkapelle


Aus dem Notenarchiv ...



Notenpult der Stiftsorgel


Archivraum Museum


Introitus: Vidi aquam

Viele Komponisten haben Musik mit geistlichem Inhalt geschrieben; manche für die Kirche, manche als Ausdruck des persönlichen Glaubens. Werke der folgenden („großen und kleinen“) Komponisten hat sich der Stiftschor in letzter Zeit zu eigen gemacht (Auswahl):

 

Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Sebastian Bach, Albert Becker, Ludwig van Beethoven, Herbert Beuerle, Johannes Brahms, Cesar Bresgen, Wolfgang Carl Briegel, Anton Bruckner, Calvisius Sethus, Giovanni Battista Casali, Jacob de Haan, Johann Crüger, Leo Delibes, Rihards Dubra, Max Eham, David Hermann Engel, Philipp Heinrich Erlebach, Cèsar Franck, Claude Fraysse, Leopold Friedl, Johann Joseph Fux, Thomas Gabriel, Giovanni Gabrieli, Jakobus Gallus, Henry Balfour Gardiner, Josef Gasser, Orlando Gibbons, Vinznes Goller, Charles Gounod, Edvard Grieg, Franz Xaver Gruber, Andreas Hammerschmidt, Georg Friedrich Händel, Ulrich Harbecke, Hans Leo Haßler, Moritz Hauptmann, Joseph Haydn, Michael Haydn, Christian Matthias Heiß, Klaus Heizmann, William Henry, Kurt Hessenberg, Johann Baptist Hilber, Jan Ake Hillerud, Gottfried August Homilius, Joseph Alios Holzmann, Berthold Hummel, Joseph Friedrich Hummel, Oswald Jaeggi, Nikolas Kedrov, Friedrich Kiel, Josef Knapp, Zoltan Kodaly, Julius Koller, Franz Koringer, Hermann Kronsteiner, Augustinus Franz Kropfreiter, Felicitas Kuckuck, Leo Langer, Halmos Lazlo, Heinz Lau, John Leavitt, Georg Lenger, Adolf Lohmann, Antonio Lotti, Einrich J. Lützel, Lorenz Maierhofer, Johann Paul Martini, Colin Mawby, Alberich Mazak, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Wolfram Menschick, H.F. Micheelsen, Ignaz Mitterer, James E. Moore, Wolfgang Amadeus Mozart, Sigmund Ritter von Neukomm, Karl Eduard Nössler, Knut Nystet, Johann Obersetiner, Carl Orff, Herbert Paulmichl, Peter Planyavsky, Michael Praetorius, Franz Karl Praßl, Johann Valentin Rathgeber, Max Reger, Anton Reinthaler, Josef Gabriel Rheinberger, Johann Baptist Runcher, John Rutter, Camille Saint-Saens, Antonio Salieri, Fortunato Santini, Aegidius Schenk, Karl Norbert Schmid, Franz Schubert, Heinrich Schütz, Siegfried Singer, Wilhelm Stockhausen, Balduin Sulzer, Carl Thiel, Ernst Thoma, Romuald Twardowski, Viktor Urbancic, Ludovico Viadana, Martin Vogt, Melchior Vulpius, Norbert Weber, Charles Marie Widor, Ron William, Ralph Vaughan Williams, ...

 

Eine Liste mit allen Kompositionen, die sich im Archiv des Chores befinden zu erstellen, wäre unglaublich viel Arbeit: Es finden sich alte, zu einem großen Teil handgeschriebene Noten im Archiv des Museums, ein weiterer Teil der Noten, den Propst Huber geordnet hat, befindet sich im großen Wandschrank auf der Orgelempore, die neuesten Noten sind in den Kästen des Probelokals archiviert.


Der Inhalt "unserer" Musik


Der Inhalt der großen Feiertage, aber auch der gewöhnlichen Sonntage und der Werktage ist Christus selbst, der in seiner Kirche und mit ihr durch das Jahr und durch die Jahrhunderte geht.“

Ein Teil der (gesungenen wie gesprochenen) Texte ist bei jeder Messe gleich, wie z.B. das Gebet des „Vater Unser“. Für Messtexte, die auch gesungen werden können, haben Komponisten aberhunderte Zyklen geschaffen, die von Chorsängern und Kirchenmusikern einfach als „Messe“ oder „Singmesse“ bezeichnet werden. Der Fachausdruck dafür ist „Ordinarium“ oder „Ordinarium Missae“, lateinisch „das Regelmäßige, Wiederkehrende (der Messe)“, und meint einen Zyklus von fünf großen Gebeten, die man an Sonn- und Feiertagen singen kann: Kyrie (Gebet um Erbarmen; bzw. Huldigungsruf), Gloria (Lobpreis), Credo (Glaubensbekenntnis), Sanctus mit Benedictus (Verherrlichung Gottes, bzw. Anrufung des Messias) und Agnus Dei (Begleitgesang zur Brotbrechung).

Hier der deutsche und lateinische Messtext.

 

Ein anderer Teil der Messtexte ist jeden Sonn- bzw. Feiertag (auch jeden Werktag) anders, und somit charakteristisch, besonders die Lesungen und das Evangelium. In der Musik nehmen der Antwortgesang und der Ruf vor dem Evangelium auf die Lesung Bezug; hier ist es Aufgabe des Chores, eine passende Psalmvertonung einzustudieren. Zum „Proprium“ (so der Fachausdruck für die „Eigengesänge“) gehören auch Begleitgesänge (Introitus zum Beginn, Offertorium zur Gabenbereitung, Communio zur Kommunionausteilung und meistens ein Abschluss), die natürlich so gut wie möglich auf das Fest abgestimmt sind. Auch hier eignen sich Vertonungen der Psalmen, aber auch andere biblische Texte, oder freie Texte älterer und moderner Autoren, die helfen, den Geheimnissen einer Messfeier ein Stück näher zu kommen; auch Instrumentalmusik ist hier gut und passend.

Hier der musikalische Ablauf einer Heiligen Messe.

Originaltexte des Messbuches und des Messlektionars ("Schott")


Kantoren


Für die Musik an Sonn- und Feiertagen sind normalerweise ein Organist und ein Kantor für die deutsch und deutsch-italienischsprachigen Messen im Dienst.


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